Powerfrauen: Das Hit-Girl aus „Kick-Ass“

In meinem Roman Blut gegen Blut spielen starke Frauen die Hauptrolle. Da ich immer auf der Suche nach Inspiration bin, hat sich mein Blick dafür in Filmen und Büchern sehr geschärft.

Als ich über „Kick Ass“ gestolpert bin, habe ich mich sehr gefreut!

Kick Ass ist ein Film von Regisseur Matthew Vaugn, basierend auf dem gleichnamigen Comic von Mark Millar. Darin spielt ein normaler Junge die Hauptrolle, der sich selbst zum Superhelden „Kick Ass“ ernennt, ein Kostüm anzieht und auf Verbrecherjagd geht. Übers Internet wird er schnell berühmt, was jedoch auch seine Schattenseiten hat.

Wie gut, dass er Verstärkung bekommt. Denn nicht nur er ist „super“! 🙂

Das Hit-Girl aus Kick Ass

Das Hit-Girl. Zeichnung von der wunderbaren Sheridan-J.
Besucht sie auf Deviant Art: http://sheridan-j.deviantart.com.

„Eeny, meeny, miny, moe

Das „Hit-Girl“ ist ein ca. 11 Jahre altes Mädchen, das jedoch eine besondere Erziehung genossen hat. Ihr Vater (Nicolas Cage) trainierte sie und sich selbst für den Kampf gegen den lokalen Gangsterboss D’Amico. Grund: Rache.

Mindy wuchs von Klein an mit Waffen und Kampftraining auf, was in einer Szene sehr gut verdeutlicht wird. Sie veralbert ihren Vater und sagt ihm, dass sie zum Geburtstag eine „Frisierpuppe“ haben will. Dann lacht sie ihn aus, um gleich danach ihren wirklichen Wunsch zu fordern: Ein Benchmade Model 42 Butterfly Messer! 🙂

Damit ist alles gesagt, oder?

Im weiteren Verlauf des Films wird immer wieder damit gespielt, dass sie eigentlich noch so jung ist, dafür aber Schimpfwörter und Sprüche eines Erwachsenen raushaut. Und natürlich auch krasse Kampfmoves!

Das habe ich so in noch keinem anderen Film gesehen.

Und genau da lag auch das Problem: Als das Drehbuch zu Kick Ass fertig war und an verschiedene Studios geschickt wurde, war diesen das Hit-Girl ein Dorn im Auge.

„Eine elfjährige, die Blutbäder anrichtet?“

Niemand glaubte, dass das Publikum sowas sehen wollte. Es wurde gefordert, Hit-Girl raus zu nehmen oder sie älter zu machen.

Dazu kam es zum Glück nicht: Regisseur und Drehbuchautor Matthew Vaugn entschloss sich dazu, den Film unabhängig zu drehen.

Trotz der guten Einspielergebnisse erfüllte der Film die an ihn gestellten Erwartungen nicht. Grund dafür könnte das R-Rating sein, mit dem er in die Kinos kam. Ein anderer Grund die zahlreichen illegale Kopien. Der finanzielle Erfolg kam erst durch die Veröffentlichung auf BluRay und DVD.

 

Kick Ass 2

Im zweiten Teil rückt das Hit Girl, bzw. Mindy Macready, mehr in den Vordergrund. Sie versucht sich zunächst am „normalen Leben“, merkt dann aber schnell, dass das nichts für sie ist.

Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Schaut euch die Filme an! 🙂

 

Wie geht es weiter?

Seit längerer Zeit existiert eine Idee über einen eigenen Hit-Girl-Film. Laut Comicbuchautor Mark Millar, wäre der Film aber „zu extrem“! 🙂

„Die Show ist vorbei, ihr Motherfucker!“

Laut Hit-Girl Schauspielerin Chloë Grace Moretz wird es auch nicht zu einem dritten Teil kommen, weil dafür die Verkaufszahlen sowie Kinobesuche bei Teil 2 zu gering waren. Danke, liebe Raubkopierer! 🙁

 

Der Comic

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20160712_191749Bei meinen sehr intensiven Recherchen zu weiterem Hit-Girl-Material bin ich auf dieses Comic gestoßen. Es erzählt die Geschichte zwischen dem ersten und dem zweiten Kick Ass – Film. Dave will lernen zu kämpfen und möchte von Mindy trainiert werden. Mindy wiederum kommt in der Schule nicht zurecht und will von Dave beigebracht bekommen „normal“ zu sein.

Der Comic ist nicht mit den Filmen gleichzusetzen, ein paar Dinge unterscheiden sich. Im Comic ist Mindys Mutter z.B. nicht gestorben sondern lebt noch.
Am besten sieht man den oder die Comics (es handelt sich um einen Sammelband) als eigenständiges Werk im Kickass-Universum.

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